Abi 2018: Ein Blick zurück

Wohin fliegt die Zeit?

Nun ist es soweit. Ich stehe vor dem Punkt, vor dem ich mich all die Wochen gefürchtet habe, Abschied nehmen. Ich muss mich von solch wundervollen Menschen und vor allem, von einer unglaublichen Zeit verabschieden, um nun einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Bin ich dazu überhaupt schon bereit? 

Sieben Jahre Schulzeit und trotzdem kommt es mir so vor, als würden die Uhren zu schnell ticken und es fühlt sich so an, als wäre die Zeit wie im Fluge vergangen. Es ist ein Lebensabschnitt, den ich nicht missen möchte. Und es sind vor allem schöne Erinnerungen, die mich im weiteren Leben begleiten werden. Schöne Erinnerungen, entstanden durch die Menschen, die man kennengelernt hat, durch Freundschaften, die entstanden sind und durch Beziehungen, die man zu den Lehrer*innen aufgebaut hat. Einen Aspekt, den ich an meiner Schule auch sehr schätze, ist die Besorgnis und die Hilfsbereitschaft mancher Lehrer*innen. Ein großer Dank geht hierbei an Frau Renner. Sie hat immer ein offenes Ohr und war für uns da, wenn wir ihre Hilfe benötigten.  Trotz anstrengender Deutschstunden und teilweise wirklich nervigen Schülern, hat sie nie die Ruhe verloren und es immer geschafft, ihre positive Art beizubehalten. Auch mit anderen Lehrern sind viele lustige Unterrichtsstunden und intensive Gespräche entstanden, die den stressigen Schulalltag erleichterten. Vor allem die Freunde waren es, auf die man stetig zählen konnte und die diese Zeit, in bunte Farben getaucht haben. Jeder kennt das Gefühl, wenn man mit der schulischen Situation überfordert ist und das Einzige, was einen aus solch einer Phase heraushilft, sind die Freunde. Dafür kann man ihnen nicht dankbar genug sein. Etwas ganz Besonderes war der Zusammenhalt unseres Jahrgangs. Jeder ist freundlich und hilfsbereit und es gibt viele Personen, bei denen ich mir vorstellen kann, dass ich auch weiterhin mit ihnen in Kontakt bleiben werde.

Ich gehe nach all den Jahren mit einem breiten Lächeln aus dieser Zeit, denn es hätte im Endeffekt nicht besser sein können.  Nichts lässt mich dies vergessen. Ich werde all diese Erinnerungen immer in meinem Herzen behalten. Das Leben geht hier nun weiter und es werden sich für uns alle neue Türen öffnen.

Ich danke allen Lehrer*innen und Schüler*innen für diese unbeschreiblichen und unvergesslichen Momente, die wir gemeinsam verbringen konnten.  Sie werden immer ein Teil unseres Lebens sein, an welche wir später noch gerne zurückdenken werden.

Anne Sophie Lukat, 13.1,

Abitur 2018

Zwischen moderner Technik und einer sprachlichen Vielfalt.  DU auf der WCRG – Zepernick! 

Jedes Jahr fragen sich die angehenden 7. oder 11. Klassen: „Wohin soll es für mich gehen und was erwarte ich von meiner neuen Schule?”. Die Wahl der richtigen Schule fällt einem oft nicht leicht, da die Auswahl ziemlich groß ist. Genauso war es bei mir, bis ich mich dann, nach etlichen Besuchen verschiedener Schulen, letztendlich dazu entschieden habe, die WCRG Zepernick zu besuchen. Diese Entscheidung habe ich NIE bereut.

Ich gehe seit dem Sommer 2011 auf die WCRG Zepernick und seitdem hat sich die Schule ganz schön verändert. Wir bekamen ein komplett neues Schulgebäude und die modernste Technik, nämlich die Smartboards, mit welchen es einem ermöglicht wird, seine technischen Fähigkeiten auszubauen oder etwas ganz und gar Neues dazu zu lernen, zum Beispiel wie man eine Power Point Präsentation erstellt. Die Schüler haben somit die Möglichkeit, ihre Vorträge aufzupeppen und auch die Lehrer können den Unterrichtsstoff schneller, leichter und anschaulicher vermitteln als mit einer Kreidetafel. Des Weiteren besitzt die Schule einen Aufzug, welcher den Weg durch das dreistöckige Schulhaus erleichtert.

Natürlich nur für Lehrer und Verletzte. J

An unserer Schule wird einem die Möglichkeit geboten, eine weitere Fremdsprache zu lernen. In der Sekundarstufe I (Klasse 7-10) kann man Französisch und Russisch lernen. Wenn man Abitur macht, darf man auch Spanisch lernen. Um  das Abitur zu machen, ist eine zweite Fremdsprache Pflicht! Ich habe mich in Klasse 7 für das Fach Russisch entschieden und bin dann in der 11. Klasse, um auch einmal etwas Neues zu lernen, zu Spanisch übergegangen. Unser Jahrgang war der erste, der Spanisch lernen durfte. Ein besonders cooles Ereignis in den drei Jahren Spanisch war, dass wir für eine Woche nach Granada geflogen sind, um dort bei spanischen Gastfamilien zu wohnen und das Spanischsprechen zu verbessern, jedoch erwies sich die Kommunikation als sehr schwierig J . Das Wetter war super dort und somit machte es noch mehr Spaß Granada zu erkunden. Letztes Jahr im Oktober bekamen wir nochmal die Möglichkeit, eine Reise ins Ausland zu machen. Zur Auswahl standen London, Krakau und Moskau. Doch nicht nur für die Oberstufe gibt es solche Reisen, denn auch die 9. Klasse fährt jedes Jahr für eine Woche nach London, wo die Schüler in Gastfamilien unterkommen und viel Neues erfahren und sich in der Sprache ausprobieren können.

Wie ich zuvor erwähnt habe, wurde unsere Schule modernisiert, wozu auch die Chemie- und Physikräume zählen. Jetzt haben wir speziell für den Chemie- und Physikunterricht ausgelegte Räume, in welchen für noch mehr Sicherheit beim Experimentieren gesorgt ist. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, denn fast jede Woche machen wir im Chemieunterricht ein Experiment, um den Unterrichtsstoff zu festigen und man lernt auch den richtigen Umgang mit einem Gasbrenner. Für noch mehr Sicherheit sind wir verpflichtet, immer einen Kittel, jeder hat seinen eigenen, und eine Schutzbrille zu tragen.

Auch die Wandertage haben einen pädagogischen Wert. Einmal besuchten wir das Deutsche Historische Museum in Berlin, was sich als sehr interessant herausstellte, da sie zu diesem Zeitpunkt eine Ausstellung zum 2. Weltkrieg zeigten. Aber da wir ja auch ein bisschen Spaß an den Wandertagen haben sollten, fern ab von dem ganzen Schulstress, gingen wir auch oft ins Kino und sogar in das Jump House oder verbrachten als Klasse eine ganze Fitnesswoche in Lindow.

Ich hoffe, dass ich euch eure Entscheidung etwas erleichtern konnte und euch das, was unsere Schule besonders macht, gut veranschaulicht habe. Um noch mehr Informationen zu erhalten, kommt  einfach zum Tag der Offenen Tür, an welchem Sie sich mit Schülern und Lehrern austauschen können und sich die Projekte der Schüler anzusehen oder folgt unserer Homepage.

Ich, Lisa Marie Donner, 13.1, schaue nun mit einem traurigen Auge zurück, aber auch mit einem freudigen in die Zukunft.

Zwischen Himmel und Hölle – Kleiner Ratgeber nebenbei

Hey Leute, ich bin Gina aus der 13. Klasse und ihr wisst sicherlich alle, dass wir bald die Schule verlassen. Wir haben es geschafft, wir sind befreit. Neulich habe ich mal so über die vergangenen Schuljahre nachgedacht und mich gefragt: „Waren diese wirklich so schlecht?“
Als ich damals auf die Schule kam, kannte ich niemanden. Ich war sehr schüchtern und hatte Angst, keine Freunde zu finden. Doch schon schnell fand ich Anschluss und allmählich hatte ich sehr viel Freude daran, diese Schule zu besuchen. Auch mit den Lehrern verstand beziehungsweise verstehe ich mich gut. Mit dem einen mehr, mit dem anderen weniger.
Kleiner Tipp am Rande: Man sollte wissen, wie man sich manchen Lehrern gegenüber zu verhalten hat und welcher Lehrer deinen Humor versteht und wer nicht.
Diesen Tipp hätte ich damals vielleicht das eine oder andere Mal auch gebrauchen können. Man hat manchmal Phasen im Leben, in welchen es einem nicht so gut geht oder man am liebsten niemanden sehen und alles hinschmeißen möchte, gerade in der Abiturphase. Doch auch diese Phase geht vorüber, trotz dessen solltet ihr versuchen, ruhig zu bleiben, nicht nur den Lehrern, sondern auch euren Mitschülern gegenüber. Ihr werdet sehen, dass ihr es wesentlich leichter haben werdet, wenn ihr diesem Rat folgt. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.
Im Laufe der Jahre hatten wir sehr viele Unterrichtsstunden und somit auch sehr viele verschiedene Lehrer. Oft bekamen wir auch Lehrer, über die man vielleicht nicht nur unbedingt Gutes hörte, doch dennoch sollte man diesem Lehrer eine Chance geben, sich zu beweisen und vielleicht ändert sich euer Bild von diesem Menschen. Ich muss zugeben, auch ich hatte oft Vorurteile gegenüber anderen, nicht nur gegenüber Lehrern, sondern auch gegenüber meinen Mitschülern. In den meisten Fällen, jedoch nicht bei allen, haben sich diese Vorurteile schnell gelegt und ins Positive gewandelt. Man muss ja auch nicht mit jedem befreundet sein, aber wenigstens miteinander vernünftig umgehen können, mein nächster Rat.
Ich bin froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben, da ich sonst nie so viele Chaoten in mein Leben gelassen hätte.
Damals habe ich auch eine schwere Zeit durchgemacht und musste umziehen. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich nicht die Schule wechseln wollte.
Warum?
Weil ich hier großartige Freundschaften geschlossen habe und die Lehrer sehr schätze. Also nahm ich von da an jeden Tag 1 ½ Stunden Bahnfahrt und zuletzt mehrere Kilometer Autobahnfahrt jeden Morgen und Nachmittag auf mich. Ich ging durch Höhen und Tiefen und trotzdem bin ich stolz darauf, es so weit geschafft zu haben.
Also an alle, die ihr Abi noch vor sich haben: gebt niemals auf und habt euer Ziel immer vor Augen.
Ich selbst war oft verzweifelt, dachte, ich schaff das alles nicht, wollte aufgeben, aber es gab immer einen Lehrer oder einen Freund, dem ich mich anvertrauen konnte.
Jetzt weiß ich wofür ich das hier alles gemacht habe und wieso ich so viel Kraft und Zeit investiert habe. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, es war eine schöne Zeit, somit lohnte es sich,  diesen Weg zu gehen. Ich wünsche jedem der diesen Weg noch vor sich hat, viel Glück und das ihr eines Tages auch behaupten könnt, dass es eine schöne Zeit war.

Gina Krutzsch, 13.1
Abitur 2018