Russisch

>> „Unsere Projektfahrt nach Moskau“ –  «Наша поездка в Москву»

ДОБРО ПОЖАЛОВАТЬ  und herzlich willkommen im Fachbereich Russisch!

Unsere Schule ist eine der wenigen im Land Brandenburg, die noch das Fach Russisch anbieten.  Das wird auch so bleiben, wenn Ihr Euch weiterhin dafür entscheidet, Russisch zu lernen. An unserer Schule stehen Euch 7 engagierte Russisch-Lehrer zur Verfügung, die alle in Russland studiert haben und mit Euch Russland und Russisch entdecken wollen. Das könnt Ihr bei uns ab der 7. Klasse im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts (4 Wochenstunden) oder ab der 11. Klasse als neubeginnende Fremdsprache (4 Wochenstunden) oder als fortgeführte Fremdsprache (3 Wochenstunden).  Warum Ihr Euch für Russisch entscheiden solltet, sagen wir Euch hier:

7 gute Gründe, Russisch zu lernen

  1. RUSSISCH IST GRÖSSE
  • Mit einer Riesenfläche von 17 075 000 km² ist Russland das größte Land der Welt.
  • Russisch zählt zu den zehn Weltsprachen, knapp hinter Mandarin, Englisch und Arabisch, aber weit vor Portugiesisch und Deutsch.
  • Russisch sprechen 160 Millionen Menschen als Muttersprache, als zweite Muttersprache 69 Millionen.
  1. RUSSISCH IST KONTAKT
  • Nicht nur in Russland wird Russisch gesprochen, sondern auch in der Ukraine und Weißrussland, Kasachstan, Litauen, d. h. in der gesamten Ex-Sowjetunion ist Russisch die Kommunikationssprache.
  • Russisch gehört zur Gruppe der slawischen Sprachen (Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch, Makedonisch, Ukrainisch, Weißrussisch usw.). Wer Russisch kann, erlernt die nächste slawische Sprache viel schneller und eröffnet sich damit die nahe liegende und doch entfernte Welt von Osteuropa.
  1. RUSSISCH IST BILDUNG
  • Ob Sport, Zirkus, Ballett, Literatur, Film oder Kunst – die Russen verblüffen seit Jahrhunderten die Welt mit Spitzenqualität. Wer Russisch beherrscht, bekommt den besten Zugang zu diesen Kulturschätzen. Denken wir an das Erbe von Tolstoi, Gogol, Dostojewski, Tschechow, Rachmaninow, Tschaikowski, Skrjabin, Schostakovitsch und selbstverständlich Puschkin!
  1. RUSSISCH IST KARRIERE
  • Durch die Geschichte und geografische Lage ist Deutschland für ganz Europa „das Tor nach Russland“. Wer neben den westeuropäischen Sprachen Russisch spricht, hat mehr Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt.
  • Deutsche als Wirtschaftspartner sind in Russland sehr willkommen und angesehen. Deutsche gelten in Russland als extrem pünktlich, gut vorbereitet und liefern immer Topqualität „Made in Germany“.
  • Russisch ist eine der sechs UNO-Arbeitssprachen und eine besonders in Osteuropa und den GUS-Ländern verbreitete Diplomatensprache. Wer jetzt Russisch lernt, macht die Politik von morgen.
  1. RUSSISCH IST HIER UND JETZT
  • In Deutschland leben und arbeiten fast vier Millionen Russisch sprechende Menschen. Allein in Berlin sind das mehrere Hunderttausend, darunter viele Musiker, Schauspieler und andere Künstler. Das kulturelle Leben in den russischen Gemeinden ist enorm aktiv. Wer Russisch kann, ist dabei.
  1. RUSSISCH IST ANDERS
  • Russisch wird mit kyrillischen Buchstaben geschrieben, dadurch wirkt es für uns sehr fremd. Aber keine Sorge, es sind nur 30 andere Zeichen, die sich innerhalb von 4-6 Wochen lernen lassen. Und dann beherrschst Du eine andere Schrift, was Dich von einer Vielzahl anderer unterscheidet, z.B. bei einem Bewerbungsgespräch oder bei einer Urlaubsreise (wo Du der Einzige bist, der sich orientieren kann!)
  1. RUSSISCH IST VERTRAUT

  • … zumindest hier in Brandenburg. Viele Eurer Eltern und Großeltern haben als Schüler selbst Russisch gelernt und freuen sich darauf, gemeinsam mit Euch die russischen Buchstaben und ihre längst vergessen geglaubten Vokabelschätze wiederzuentdecken. Macht Euch gemeinsam mit ihnen auf den Weg!

Bis bald und   ПОКА!

„Unsere Projektfahrt nach Moskau“ –  «Наша поездка в Москву»

(07.10.2017 -13.10.2017)

Samstag, 22 Uhr ging es vom ZOB-Berlin endlich los. 16 motivierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 13 und Frau Hosinski machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Moskau. Vor uns lag eine 34-stündige Fahrt mit einem Buswechsel in Riga. Wir passierten 5 Länder und insgesamt 4 Hauptstädte. Die Busfahrt verging schnell, da wir zwei Nächte lang gefahren sind und gut die Zeit vertreiben konnten. Als wir am Montag in Moskau ankamen, war der Kulturschock groß. Allein die Fahrt mit kleinen Taxis durch die überfüllten Straßen war ein Erlebnis an sich. Unser Hotel „Tverskaja Loft“ lag direkt an der Hauptstraße von Moskau, Tverskaja Straße (улица Тверская), in nur wenigen Minuten zu Fuß vom Roten Platz (Красная площадь) und Kreml (Кремль) entfernt. Nach einer erfrischenden Dusche und einer kleinen Stärkung machten wir uns zu Fuß auf zum Roten Platz (Bild 1).

Anschließend sind wir noch durch die Stadt gebummelt, haben erste russische Spezialitäten gekostet und für den Abend eingekauft. Gemeinsam haben wir danach im Hotel Pelmeni (пельмени) gekocht und mit Schmand (сметана) gegessen.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Dabei sahen wir die typischen Moskauer Sehenswürdigkeiten (достопримечательности) wie das Bolschoj Theater (Большой Театр), den Manegenplatz (Манежная площадь), das Kaufhaus «ГУМ», das Lenin-Mausoleum (Мавзолей) und die Basilius-Kathedrale (Собор Василия Блаженого) (Bild 2, 3, 4, 5, 6). Da jeder Schüler einen Vortrag zu einer ausgewählten Sehenswürdigkeit vorbereitet hatte, hatten wir zu jedem Zeitpunkt passende Informationen parat. Nach einer Mittagspause ging es weiter mit einer Bootsfahrt auf dem Moskva-Fluss (Bild 7). Vom Wasser aus konnten wir weitere Sehenswürdigkeiten wie das Olympiastadion Luschniki (стадион «Лужники»), die Lomonosov-Universität (унивеситет им. М.Ф.Ломоносова) und die Wolkenkratzer von Moskau-City sehen. Gemütlich ließen wir den Abend im Hotel ausklingen.

Am Mittwoch war der Besuch des Kremls geplant: nach einer 2-stündigen Exkursion in der Schatzkammer (музей «Оружейная Палата») besichtigten wir den Innenhof des Kremls mit seinen alten Kathedralen aus dem 13.-15. Jahrhundert. Außerdem konnten wir aus unmittelbarer Nähe die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation betrachten (Bild 8, 9, 10, 11, 12, 13).

Nach der Exkursion gingen wir gemeinsam in ein russisches Restaurant «МУ-МУ» und aßen ein typisch russisches Mittagessen: Borschtsch, Schaschlik, Salate, Kompott und Kwas. (Bild 14). Am Abend beschlossen wir in der großen Gruppe in eine Karaoke-Bar zu gehen. Nach kurzer Suche fanden wir ein passendes Lokal, wo wir auch unsere Russischkenntisse anwenden konnten bzw. mussten J !

Am Donnerstag machten wir eine Rundfahrt durch das Moskauer Metrosystem. Dabei schauten wir uns die prachtvollsten und architektonisch wertvollsten Metrostationen an (Bild 15, 16, 17). An den Stationen hatten wir die Möglichkeit, uns auch die äußere Umgebung anzuschauen, dabei konnten wir uns Moskau-City noch mal von nahem ansehen (Bild 18). Eine längere Pause machten wir an der Flaniermeile Arbatskaja (Старый Арбат), wo wir Mittag aßen und uns Souvenirs kauften (Bild 19). Danach fuhren wir weiter zur Station Park Pobedy (Парк Победы), wo wir mit der zweitlängsten Rolltreppe der Welt (126 m lang) fuhren (Bild 20). Am späten Nachmittag sammelten wir uns wieder im Hotel und ließen den letzten gemeinsamen Abend in Moskau heiter und ausgelassen ausklingen.

Nachdem wir unsere Sachen am nächsten Morgen zusammengepackt hatten, ließen wir das Gepäck im Hotel stehen und machten uns auf den Weg zur Christ-Erlöser-Kathedrale (Храм Христа Спасителя), der Hauptkathedrale von Moskau. Diese war sehr prachtvoll ausgestattet und beeindruckte uns sehr! (Bild 21)

Danach deckten wir uns reichlich mit Proviant für die Fahrt ein und ließen uns von mehr oder weniger ortskundigen Taxifahrern J zum Busbahnhof Tuschinskaja fahren. Pünktlich um 20 Uhr fuhr unser Bus zurück in Richtung Riga. Nach 6 Stunden erreichten wir mitten in der Nacht die russische Grenze. Nach zwei scharfen, aufwendigen und strengen Zollkontrollen verließen wir Russland und reisten wieder in die EU (Lettland) ein. Nach dem Buswechsel in Riga ging es weiter in Richtung Berlin. Als wir am nächsten Morgen gegen 8 Uhr wieder Berlin erreichten, waren wir alle geschafft und freuten uns, zurück zu sein und auf unser Zuhause.

Trotz der aufwendigen Fahrt sind wir um viele schöne Erfahrungen und Augenblicke reicher geworden. Für uns war unsere Reise nach Moskau eines der bedeutendsten, interessantesten, schönsten und zugleich aufregendsten Highlights unserer Schulzeiten! (Bild 22)

Wir danken Frau Hosinski sehr, dass sie uns diese Fahrt ermöglicht hat und alle Strapazen auf sich genommen hat. Ein großes Dankeschön von uns allen! Большое спасибо !

Isabella Jahns und Louis Reh  (Klasse 13/3)