„Distanz abbauen, Nähe aufbauen – Projekt der WCRG“ 2026

Eine Lehrerin ist Teil dieses Projektes

Im Rahmen der Projektwoche an der Wilhelm Conrad Röntgen Gesamtschule mit Sek II bat ich als Lehrkraft erneut das Projekt an, dass Schüler*innen der 9. bis 13. Klasse an diesen Tagen den Beruf Altenpfleger*in kennenlernen.

Vor allem ging es mir aber auch darum, Generationen anzunähern.

Viele vergessen, dass jede Generation vor uns einen wichtigen Teil dazu beigetragen hat, dass wir so leben können.

Doch leider ist es so, dass man so mit sich selbst beschäftigt ist und nicht bedenkt, dass viele Menschen im Alter sehr allein sind oder kaum die Möglichkeit haben, altersgerecht untergebracht und betreut zu werden. Denn auch hier steigen die Kosten und was noch viel besorgniserregender ist, ist die personelle Situation.

Keiner möchte diesen Beruf erlernen!

Doch mal ehrlich, wer kümmert sich später um dich?

In meiner Projektphase war auch ich erneut in der Tagespflege des Eichenhofs in Zepernick tätig und ich kann sagen, denn diese Erfahrungen sammle ich bereits seit drei Jahren dort, dieses Team ist wundervoll. Kathleen, eine Betreuerin vor Ort, seit 16 Jahren in diesem Beruf tätig, transportiert unwahrscheinlich viel Interesse, Wärme, lehrreiche Stunden und Fürsorge. Eigentlich ähnlich wie in meinem Job, doch manchmal habe ich das Gefühl, dass man im Alter Wissen und Zeit füreinander als wertvoller ansieht.

Aber dies gehört wohl mit zu den Lektionen des Lebens. Die vielseitigen Erfahrungen, welche die SuS auch in der Rotunde oder im Haupthaus gesammelt haben, sind ebenso lehrreich gewesen.

Das gesamte Team dort gestaltet den Tag, man erzählt, lacht gemeinsam am Ess – oder Beschäftigungstisch, macht Sport, natürlich altersgerecht. Da war meine durchgeführte Sporteinheit, auch eine Erfahrung für mich als Sportlehrerin, viel zu hoch angesetzt.

Die Besucher im Alter von 66 bis 94 sind erfreut über neue Kontaktflächen, man hört sich zu, sie erfahren ebenso etwas über mein Berufsfeld oder über die Schüler und vergleichen dies mit ihrer Schulzeit.

Danke an das Team, an die Leitung des Eichenhofs, dass wir jedes Jahr die Möglichkeit erhalten, dort ein paar Tage mitlaufen zu können. Eine Feedbackrunde am Ende der Projekttage, Schülerinnen und Betreuer sowie leitende Kraft gab die Möglichkeit, Erfahrungen ehrlich mitzuteilen, Anregungen zu geben und Dinge fachlich begründet besser verstehen zu lernen.

Andere Schüler*innen, in diesem Jahr neu, besuchten in den Tagen die Institutionen in Bernau, den Kaisergarten in der Breitscheidstraße und das Seniorendomizil in der Heinersdorfer Straße.

Rückblickend ist immer wieder zu sagen, dass ich diesen Beruf als einen sehr wertvollen ansehe, denn jeder möchte im Alter menschenwürdig behandelt werden.

S. Renner (Lehrerin Sp/D)

Impressionen:


Schülerberichte:

Pia 11 Projektwoche Altenheim

 

Nachhaltigkeit auch im Hinblick für den Menschen da zu sein

 

Maximilian Mein Praktikum im Alloheim Altersheim 1

 

Lillien G. Artikel 2026rr

 

Kiara Artikel26

 

Charline G. 9a

 

Anne O.Einblick in den Alltag eines Pflegeheims